Filtern nach Jahren

Biogen vereinbart den Verkauf des Produktionsstandorts für Biologika in Hillerød (Dänemark) an Fujifilm

Übersetzung der globalen Pressemitteilung vom 12. März 2019

• Die rund 800 Beschäftigten am Standort Hillerød sollen von Fujifilm übernommen werden.

• Biogen wird Fujifilm mit der Herstellung einer seiner wichtigsten Therapien gegen Multiple Sklerose sowie von Produkten Dritter beauftragen.

• Die neue Produktionsstätte in Solothurn (Schweiz) soll Ende 2020 vollständig betriebsbereit sein.

Cambridge, Massachusetts, USA, 12. März 2019 (GLOBE NEWSWIRE) -- Biogen Inc (Nasdaq: BIIB) hat heute bekannt gegeben, dass man den Verkauf des Produktionsstandorts für Biologika in Hillerød (Dänemark) an die Fujifilm Corporation („Fujifilm“) vereinbart hat. Gemäß der Vereinbarung wird Fujifilm die Aktien der Biogen-Tochtergesellschaft, in deren Besitz sich die Produktionsstätte befindet, zu einem Kaufpreis von 890 Millionen USD in liquiden Mitteln erwerben. Für die Transaktion gelten Mindestabnahmeverpflichtungen sowie weitere Vertragsbedingungen. Die rund 800 Beschäftigten am Standort Hillerød sollen von Fujifilm übernommen werden. 

Biogen hat außerdem bekannt gegeben, dass im Rahmen der vorgeschlagenen Transaktion eine Produktionsvereinbarung mit Fujifilm getroffen wurde. Nach Abschluss der Transaktion wird Fujifilm am Standort Hillerød Fertigarzneimittel für Biogen (zum Beispiel zur Behandlung der Multiplen Sklerose) sowie Produkte Dritter herstellen.
„Diese Vereinbarung, die wir im Zuge der kontinuierlichen Evaluierung unserer Produktionsstrategie getroffen haben, ist aus unserer Sicht im vollen Interesse unserer Mitarbeiter, Kunden, Partner und Aktionäre“, so Michel Vounatsos, Chief Executive Officer von Biogen. „Angesichts unserer fortwährenden Anstrengungen, unser Portfolio  zu diversifizieren und unsere hochmoderne Produktionsanlage in Solothurn in Betrieb zu nehmen, glauben wir, dass wir unsere Kompetenzen und Kapazitäten in der Biologika-Produktion durch diese Transaktion erweitert haben. Fujifilm ist ein führender und angesehener Biologika-Hersteller, mit dem wir die von Pioniergeist geprägte Unternehmenskultur gemeinsam haben.“

„Wir sind stolz darauf, das Können und die Expertise der Beschäftigten in Hillerød mit dem Know-how von Fujifilm als führendem Auftragsentwicklungs- und Produktionsunternehmen zusammenzuführen“, erklärte Paul McKenzie, Ph.D., Executive Vice President von Biogen und Leiter der Abteilung Pharmaceutical Operations and Technology. „Wir arbeiten gemeinsam mit Fujifilm daran, dass der Übergang reibungslos verläuft und wir unseren Kunden und Patienten auch in dieser Phase eine verlässliche Versorgung gewährleisten können.“

Der Standort Hillerød umfasst eine Produktionsanlage für Biologika mit einer Kapazität von 90 000 Litern, Anlagen für die Konfektionierung, Etikettierung und Verpackung, Labore zur Qualitätskontrolle und Warenlager. Für die Transaktion gelten verschiedene Abschlussbedingungen, darunter die üblichen Anträge und Genehmigungen gemäß dem US-amerikanischen Hart-Scott-Rodino Antitrust Improvements Act von 1976 (in seiner gegenwärtig gültigen Fassung), dem dänischen Wettbewerbsgesetz und dem koreanischen Gesetz über die Regulierung von Monopolen und den fairen Handel. Die Transaktion soll im zweiten Halbjahr 2019 abgeschlossen werden.

Biogen besitzt weiterhin Produktionsanlagen in Research Triangle Park (RTP), North Carolina, USA, und in Solothurn, Schweiz. Letztere soll bis Ende 2020 vollständig betriebsbereit sein.

Biogen erwartet in Zusammenhang mit der vorgeschlagenen Transaktion im 1. Quartal 2019 einen Gesamtverlust nach Steuern von ca. 130–150 Millionen USD bzw. von 0,66–0,76 USD je Aktie. Dieser Verlust umfasst einen Betrag von ca. 120 Millionen USD für künftige Mindestabnahmeverpflichtungen. Die Schätzungen beruhen auf den gegenwärtigen Wechselkursen und den aktuellen Geschäftsbedingungen. 

Über die Biogen GmbH
Biogen ist Pionier auf dem Gebiet der Neurowissenschaften. Wir nutzen modernste Wissenschaft und Medizin für die Erforschung, Entwicklung und Vermarktung von innovativen Arzneimitteln für Menschen mit schweren neurologischen und neurodegenerativen Erkrankungen.  
Biogen, eines der ersten globalen Biotechnologie-Unternehmen, wurde 1978 von Charles Weissmann, Heinz Schaller, Kenneth Murray und den späteren Nobelpreisträgern Walter Gilbert und Phillip Sharp gegründet. Heute verfügt das Unternehmen über das umfangreichste Portfolio an Medikamenten zur Behandlung von Multipler Sklerose, die erste und einzige zugelassene krankheitsmodifizierende Therapie gegen spinale Muskelatrophie (SMA) und ist fokussiert auf neurowissenschaftliche Forschungsprogramme in Alzheimer und Demenz, Multiple Sklerose und Neuroimmunologie, Bewegungsstörungen, neuromuskuläre und neurokognitive Störungen, akute Neurologie, Schmerzen und Augenheilkunde. Daneben produziert und vertreibt Biogen Biosimilars zu hochentwickelten Biologika.  
Seit 1997 ist das Unternehmen mit einer Niederlassung in Deutschland vertreten. Die Biogen GmbH in Ismaning vertreibt innovative Medikamente zur Behandlung der Multiplen Sklerose, der SMA, der Psoriasis sowie Biosimilars. Für weitere Informationen besuchen Sie www.biogen.de.

Safe-Harbor-Erklärung
Diese Pressemitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, darunter Aussagen, die unter die Safe-Harbor-Bestimmungen des Private Securities Litigation Reform Act von 1995 fallen. Hierzu gehören Aussagen zum potenziellen Nutzen und zu den potenziellen Ergebnissen, die durch die vorgeschlagene Transaktion mit Fujifilm erzielt werden könnten, Aussagen zum Übergang des Produktionsstandorts Hillerød von Biogen auf Fujifilm sowie Aussagen zum Potenzial des kommerziellen Geschäftsbetriebs von Biogen und zur Strategie und Planung von Biogen; Aussagen zum voraussichtlichen Nutzen und zum voraussichtlichen Potenzial von Investitionen, Kooperationen und Geschäftsentwicklungsaktivitäten sowie zur Kapitalallokation und zur Anlagestrategie von Biogen; Aussagen zu den Risiken und Unwägbarkeiten, die generell mit der Entwicklung und Vermarktung von Arzneimitteln in Zusammenhang stehen; Aussagen zur voraussichtlichen Fertigstellung und zum Betriebsstatus der Großproduktionsanlage in Solothurn (Schweiz); Aussagen zu den Produktionskapazitäten von Biogen und zur Nutzung von Contract Manufacturing Organizations; Aussagen zum planmäßigen Abschluss und erwarteten zeitlichen Ablauf der vorgeschlagenen Transaktion sowie zu zukünftigen finanziellen und operativen Ergebnissen von Biogen. Diese zukunftsgerichteten Aussagen können von Wörtern wie „abzielen“,
„davon ausgehen“, „glauben“, „können“, „schätzen“, „erwarten“, „Prognose“,
„beabsichtigen“, „dürften“, „planen“, „potenziell“, „möglich“, „werden“, „würden“ und anderen Wörtern und Begriffen ähnlicher Bedeutung begleitet sein. Zukunftsgerichtete Aussagen sollten daher nicht über Gebühr als Grundlage für Entscheidungen herangezogen werden.
Diese Aussagen beinhalten Risiken und Unwägbarkeiten, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse deutlich von diesen Aussagen abweichen. Zu diesen Risiken und Unwägbarkeiten gehören insbesondere: das Risiko, dass die vorgeschlagene Transaktion nicht rechtzeitig oder gar nicht abgeschlossen wird; die Möglichkeit, dass bestimmte Abschlussbedingungen für die vorgeschlagene Transaktion nicht erfüllt werden; die Ungewissheit, ob der prognostizierte Nutzen der Transaktion tatsächlich erzielt werden kann; die Fähigkeit von Biogen und Fujifilm, den Wechsel der Produktionsanlage und der Mitarbeiter am Standort Hillerød von Biogen zu Fujifilm zu meistern und die neuen Mitarbeiter zu integrieren; das Risiko unvorhergesehener Kosten oder Verzögerungen; die Ungewissheit über den Erfolg der Investitionen, Kooperationen und Geschäftsentwicklungsaktivitäten von Biogen; Risiken der Zusammenarbeit mit Dritten; das Risiko, dass Wachstumsinitiativen nicht umgesetzt werden können; Risiken in Zusammenhang mit Investitionen in Produktionskapazitäten und dem Ausbau von Produktionskapazitäten, um künftigen klinischen und betriebswirtschaftlichen Anforderungen zu genügen; Probleme bei den Herstellungsprozessen von Biogen. Das Vorstehende skizziert viele, aber bei Weitem nicht alle Faktoren, die dazu führen könnten, dass die tatsächlichen Ergebnisse von den Erwartungen abweichen, denen Biogen in zukunftsgerichteten Aussagen Ausdruck verleiht. Investoren sollten diese Warnungen sowie die Risikofaktoren bedenken, die im aktuellen Jahres- bzw. Quartalsbericht und in anderen Berichten, die Biogen bei der Securities and Exchange Commission eingereicht hat, aufgeführt werden.

Diese Aussagen basieren auf den aktuellen Annahmen und Erwartungen von Biogen zum Datum dieser Pressemitteilung. Biogen übernimmt keinerlei Verpflichtung, zukunftsgerichtete Aussagen öffentlich zu aktualisieren – weder aus Anlass neuer Informationen oder künftiger Ereignisse noch aus anderen Gründen.