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Biogen und Skyhawk Therapeutics vereinbaren Kooperation bei der Entwicklung neuartiger RNA-Spleißmodifikatoren zur Behandlung neurologischer Erkrankungen

Übersetzung der globalen Pressemitteilung vom 4. Januar 2019

• Biogen zahlt Skyhawk vorab einmalig 74 Millionen USD für Forschungsleistungen und exklusive Lizenzen für Arzneimittelkandidaten, die mit der Plattform SkySTAR™ für die Behandlung der multiplen Sklerose, der spinalen Muskelatrophie und anderer neurologischer Krankheiten entwickelt werden

• Zukünftige Zahlungen an Skyhawk werden für Meilensteine und Lizenzgebühren fällig

Cambridge und Waltham, Massachusetts, USA – 4. Januar 2019 – Biogen Inc (Nasdaq: BIIB) und Skyhawk Therapeutics, Inc. (Skyhawk) haben heute eine strategische Kooperation angekündigt. Die beiden Unternehmen nutzen die Technologieplattform SkySTAR™ von Skyhawk, um innovative „small molecule“ Wirkstoffe für die Behandlung von neurologischen Krankheiten zu entdecken. Biogen wird die Option haben, Therapien aus dieser Zusammenarbeit zu lizenzieren und wird für deren Entwicklung und potenzielle Vermarktung verantwortlich sein.

Mit der Vereinbarung erhält Biogen eine exklusive Lizenz für die weltweiten Immaterialgüterrechte an Arzneimittelkandidaten, die sich im Forschungsstadium befinden und die für die Behandlung der multiplen Sklerose (MS), der spinalen Muskelatrophie (SMA) und anderer neurologischer Krankheiten entwickelt werden. Im Rahmen der Vereinbarung erhält Skyhawk vorab 74 Millionen USD von Biogen, zuzüglich zukünftiger Zahlungen für Meilensteine und Lizenzgebühren. Ein Teil der Vorabzahlung wird in zukünftige Forschungen investiert. Mit dem Rest werden im ersten Quartal 2019 Forschungs- und Entwicklungsarbeiten finanziert.

„Die neuartige Technologie von Skyhawk ist ein innovativer Ansatz für die Entwicklung von selektiven, RNA-modifizierenden Arzneimittelkandidaten für die Behandlung neurologischer Krankheiten und bietet uns neue, faszinierende Möglichkeiten für potenzielle Therapien“, so Michael Ehlers, M.D., Ph.D., Executive Vice President, Forschung und Entwicklung bei Biogen. „Diese Kooperation ist für Biogen ein Beispiel für die Bedeutung von Kooperationen mit innovativen Unternehmen, um so das Leben von Patienten mit schweren neurologischen Krankheiten zu verändern.“

„Biogen ist ein Vorreiter auf dem Gebiet der neurowissenschaftlichen Biopharmazie und kann bei vielen schweren neurologischen Krankheiten auf beeindruckende Forschungs- und Entwicklungsleistungen zurückblicken“, so Bill Haney, Mitgründer und Chief Executive Officer von Skyhawk. „Dank seiner starken wissenschaftlichen Unternehmenskultur hat Biogen bereits eine ganze Reihe innovativer Therapien entwickeln und weltweit auf den Markt bringen können. Wir freuen uns, mit dem Team von Biogen gemeinsam darauf hinzuarbeiten, das Therapieangebot in den Neurowissenschaften zu vergrößern.“

Über die Biogen GmbH
Biogen ist Pionier auf dem Gebiet der Neurowissenschaften. Wir nutzen modernste Wissenschaft und Medizin für die Erforschung, Entwicklung und Vermarktung von innovativen Arzneimitteln für Menschen mit schweren neurologischen und neurodegenerativen Erkrankungen.  
Biogen, eines der ersten globalen Biotechnologie-Unternehmen, wurde 1978 von Charles Weissmann, Heinz Schaller, Kenneth Murray und den späteren Nobelpreisträgern Walter Gilbert und Phillip Sharp gegründet. Heute verfügt das Unternehmen über das umfangreichste Portfolio an Medikamenten zur Behandlung von Multipler Sklerose, die erste und einzige zugelassene krankheitsmodifizierende Therapie gegen spinale Muskelatrophie (SMA) und ist fokussiert auf neurowissenschaftliche Forschungsprogramme in Alzheimer und Demenz, Multiple Sklerose und Neuroimmunologie, Bewegungsstörungen, neuromuskuläre und neurokognitive Störungen, akute Neurologie, Schmerzen und Augenheilkunde. Daneben produziert und vertreibt Biogen Biosimilars zu hochentwickelten Biologika.  
Seit 1997 ist das Unternehmen mit einer Niederlassung in Deutschland vertreten. Die Biogen GmbH in Ismaning vertreibt innovative Medikamente zur Behandlung der Multiplen Sklerose, der SMA, der Psoriasis sowie Biosimilars. Für weitere Informationen besuchen Sie
www.biogen.de.

Informationen zu Skyhawk Therapeutics
Skyhawk Therapeutics hat sich der Erforschung, Entwicklung und Vermarktung von bahnbrechenden Therapien verschrieben, welche die unternehmenseigene neuartige Plattform SkySTAR™(Skyhawk Small molecule Therapeutics for Alternative splicing of RNA) für chemisch synthetisierbare Arzneimittel nutzen.

Safe-Harbor-Erklärung von Biogen
Diese Pressemitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, darunter Aussagen, die unter die Safe-Harbor-Bestimmungen des Private Securities Litigation Reform Act von 1995 fallen. Hierzu gehören Aussagen zu den möglichen Vorteilen und Ergebnissen der Kooperation zwischen Biogen und Skyhawk, zu den Risiken und Unwägbarkeiten, die generell mit der Entwicklung und Vermarktung von Arzneimitteln in Zusammenhang stehen, zum Potenzial der kommerziellen Geschäfts- und Pipeline-Programme von Biogen, einschließlich potenzieller Arzneimittelkandidaten im Forschungsstadium, die für die Behandlung neurologischer Krankheiten wie MS, SMA und anderer neurologischer Krankheiten entwickelt werden. Diese zukunftsgerichteten Aussagen können von Wörtern wie „abzielen“, „antizipieren“, „glauben“, „können“, „schätzen“, „erwarten“, „vorhersagen“, „beabsichtigen“, „dürfen“, „planen“, „potenziell“, „möglich“, „werden“ und anderen Wörtern und Begriffen ähnlicher Bedeutung begleitet sein. Die Entwicklung und Vermarktung von Arzneimitteln birgt hohe Risiken, und nur wenige Forschungs- und Entwicklungsprogramme führen zu einem marktreifen Produkt. Die Ergebnisse aus klinischen Prüfungen der Frühphase erlauben keine Rückschlüsse auf die Endergebnisse, die Ergebnisse aus späteren Phasen oder die Ergebnisse umfangreicherer klinischer Prüfungen und sind somit keine Garantie für eine behördliche Zulassung. Zukunftsgerichtete Aussagen und die vorgestellten wissenschaftlichen Daten sollten daher nicht über Gebühr als Grundlage für Entscheidungen herangezogen werden.
Diese Aussagen beinhalten Risiken und Unwägbarkeiten, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse deutlich von diesen Aussagen abweichen. Zu diesen Risiken und Unwägbarkeiten gehören insbesondere: die Ungewissheit, ob der prognostizierte Nutzen und das Potenzial der Kooperation zwischen Biogen und Skyhawk tatsächlich verwirklicht werden können; das Risiko unvorhergesehener Kosten oder Verzögerungen; die Ungewissheit über den Erfolg der Entwicklung und der potenziellen Vermarktung von potenziellen Arzneimittelkandidaten im Forschungsstadium, die für die Behandlung neurologischer Krankheiten wie MS, SMA und anderer neurologischer Krankheiten entwickelt werden, der u. a. von unerwünschten Sicherheitsereignissen und/oder von unvorhergesehenen Bedenken, die aus zusätzlichen Daten oder Analysen hervorgehen können, beeinflusst werden kann; die zuständigen Behörden, die zusätzliche Informationen oder weitere Studien verlangen oder die Zulassung solcher Arzneimittelkandidaten verweigern oder verzögern können. Biogen und Skyhawk können auf andere unerwartete Hürden treffen, die u. a. in Zusammenhang stehen können mit: dem Auftreten von unerwünschten Sicherheitsereignissen, einem Misserfolg bei der Erlangung der Marktzulassung in bestimmten Hoheitsbereichen, einem Misserfolg bei der Erwirkung von Immaterialgüterrechten und anderen gewerblichen Schutzrechten; Produkthaftungsansprüchen sowie Risiken der Zusammenarbeit mit Dritten. Das Vorstehende skizziert viele, aber bei Weitem nicht alle Faktoren, die dazu führen könnten, dass die tatsächlichen Ergebnisse von den Erwartungen abweichen, denen Biogen in zukunftsgerichteten Aussagen Ausdruck verleiht. Investoren sollten diese Warnungen sowie die Risikofaktoren bedenken, die im aktuellen Jahres- bzw. Quartalsbericht und in anderen Berichten, die Biogen bei der Securities and Exchange Commission eingereicht hat, aufgeführt werden. Diese Aussagen basieren auf den aktuellen Annahmen und Erwartungen von Biogen zum Datum dieser Pressemitteilung. Biogen übernimmt keinerlei Verpflichtung, zukunftsgerichtete Aussagen öffentlich zu aktualisieren – weder aus Anlass neuer Informationen oder künftiger Ereignisse noch aus anderen Gründen.