Der Hauptsitz von Biogen liegt in Cambridge, mitten im akademischen Zentrum des Universitätsviertels, nahe Boston, USA. Wir sind stolz auf unsere Verbindungen zu vielen der weltweit angesehenen Universitäten in der Region und können auch Partnerschaften mit führenden akademischen Institutionen auf der ganzen Welt vorweisen. Wir sind davon überzeugt, dass die Zusammenarbeit zwischen den Wissenschaftlern von Biogen und akademischen Forschern für die Aufrechterhaltung eines lebendigen Forschungs- und Entwicklungsprogramms unerlässlich ist. Wir sind stets darum bemüht, neue Partnerschaften einzugehen und Arbeitsgemeinschaften zu gründen, die sich mit einer Reihe von Krankheitsmechanismen und möglichen Zielstrukturen (Targets) auseinandersetzen. Wir forschen gemeinsam mit unseren Partnern und gewinnen so neue Daten und Erkenntnisse, die wir dann miteinander abgleichen können, sodass wir uns komplexen Herausforderungen stellen können, denen eine Institution alleine möglicherweise nicht gewachsen wäre.

MASSACHUSETTS INSTITUTE OF TECHNOLOGY/WHITEHEAD INSTITUTE FOR BIOMEDICAL RESEARCH
Biogen arbeitet eng mit den Forschern am Whitehead Institute zusammen, um durch biomedizinische Grundlagenforschung in den Bereichen Immunologie, Neurologie, Entwicklungsbiologie, Genetik und Genomik neue Wege für die Verbesserung der Gesundheit des Menschen zu bahnen.

HARVARD MEDICAL SCHOOL/RUBIN LABORATORY
Mit den Forschern der Harvard University arbeiten wir zusammen an einigen spannenden Frühphase-Projekten. Dazu gehört unter anderem die Zusammenarbeit mit dem Rubin Laboratory auf folgenden Gebieten: Mapping von Protein-Protein-Interaktionen beim Menschen, um neue Erkenntnisse zu gewinnen und Signalwege und Zielstrukturen (Targets) bei einer Reihe von Erkrankungen zu erforschen; Entwurf von Systemgenetikmodellen zur Identifizierung neuer Signalwege bei der Parkinson-Krankheit; Untersuchung von Pathomechanismen der spinalen Muskelatrophie, der amyotrophen Lateralsklerose und der Parkinson-Krankheit.

ALS KONSORTIUM
Biogen und mehrere führende akademische Forschungszentren haben gemeinsam ein Konsortium gegründet, das neuartige Ansätze für die Behandlung der amyotrophen Lateralsklerose (ALS) erforschen soll. Zu dem Konsortium gehören die Yale University, die Harvard University, die Columbia University und die Rockefeller University.

DUKE UNIVERSITY/HUDSON ALPHA INSTITUTE FOR BIOTECHNOLOGY
In Abstimmung mit dem ALS-Konsortium haben wir mit diesen beiden herausragenden Forschungseinrichtungen bei der Sequenzierung des Genoms von fast 3000 Patienten mit amyotropher Lateralsklerose (ALS) zusammengearbeitet. Im Rahmen dieses Projekts, das die größte Anzahl an ALS-Patienten vorweisen kann, die jemals für eine einzige Studie rekrutiert wurden, , wurde ein neues Gen entdeckt, das mit der ALS assoziiert ist.

COLUMBIA UNIVERSITY 
Die mehrere Jahre andauernde Zusammenarbeit zwischen Biogen und der Columbia University ermöglicht es den beiden Forschungspartnern, zum einen das Genom von Patienten zu untersuchen, die ein ungewöhnliches Ansprechen auf eine Therapie zeigen oder bei denen ein ungewöhnliches Krankheitsbild vorliegt, und zum anderen die Zusammenhänge zwischen Genen, Signalwegen und Pathomechanismen zu erforschen.

LAWRENCE BERKELEY NATIONAL LAB/UNIVERSITY OF CONNECTICUT (UCONN) HEALTH CENTER
Biogen, das Berkeley Lab und das UConn Health Center arbeiten gemeinsam an der Sequenzierung RNA-bindender Proteine, um essentielle funktionale Module zwischen Ribonukleoproteinkomplexen und RNA zu identifizieren. Diese Daten verwenden wir, um die Wechselwirkungen zu erforschen, die in Hinblick auf eine Neurodegeneration relevant sind. Dabei konzentrieren wir uns auf die Erforschung ihrer Ursachen.

SKLERODERMIE KONSORTIUM
Die Forschungsgruppe Immunologie von Biogen hat dieses Konsortium ins Leben gerufen, um die Pathogenese der Sklerodermie zu erforschen. Wissenschaftler der Tufts University, der Yale University, der University of Pennsylvania, der Universität Utrecht und der University of Glasgow, deren Forschungsarbeiten sich auf verschiedene Bereiche der Immunologie konzentrieren, koordinieren ihre Forschungsaktivitäten und arbeiten mit den Wissenschaftlern von Biogen zusammen, um neue Zielstrukturen (Targets) für potenzielle therapeutische Interventionen zu identifizieren.

FIBROSE KONSORTIUM
Die Forschungsgruppe „Gewebeschädigungen und Fibrose“ von Biogen hat die Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern der Harvard University, der Yale University, der University of Pennsylvania, der University of California in San Francisco und der Boston University aufgenommen, um Zielstrukturen (Targets) bei der Fibrose und für die Regeneration zu identifizieren und zu validieren.

SICHELZELLENANÄMIE KONSORTIUM
Die Forschungsgruppe „Hämatologie“ von Biogen arbeitet mit dem Montreal Heart Institute, dem Boston Children’s Hospital, der Harvard University und dem St. Jude’s Hospital zusammen, um neue Erkenntnisse zu den Signalwegen, die mit der hämatopoetischen Regulierung und der Proteolyse bei Erythrozyten assoziiert sind, zu gewinnen.

EPIGENETIK KONSORTIUM
Das neue Epigenetik-Zentrum bei Biogen ist eine mehrjährige Partnerschaft mit Experten an der Harvard University, der Washington University, dem Collège de France, dem Institut Curie und dem MIT eingegangen, um die Rolle der Histone, der nichtkodierenden RNAs und der Mechanismen der DNA-Modifikation bei der Neurodegeneration und der neurologischen Regeneration zu erforschen.

ACCELERATING MEDICINES PARTNERSHIP
Im Rahmen dieser Partnerschaft arbeitet Biogen mit den National Institutes of Health (NIH), neun anderen biopharmazeutischen Unternehmen und mehreren gemeinnützigen Stiftungen zusammen, um das derzeit bestehende Modell zur Identifizierung und Validierung vielversprechender krankheitsrelevanter biologischer Zielstrukturen (Targets) zu verändern. Das übergeordnete Ziel dieser Initiative ist es, neue Diagnostika und Arzneimittel für die Alzheimer Erkrankung, Diabetes mellitus Typ 2, rheumatoide Arthritis und Lupus erythematodes zu erforschen. Die Forschungsarbeit von Biogen konzentriert sich dabei speziell auf die Alzheimer- Erkrankung. Alle Daten und Auswertungen, die aus dieser Zusammenarbeit hervorgehen, werden der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und tragen so zu einem exponentiellen Wachstum der Ressourcen und des Wissens der biomedizinischen Fachwelt bei. So ermöglichen sie auf lange Sicht die effektive Bekämpfung von Krankheiten.